Samstag, 25. Mai 2013

Wer macht mit beim Pinot Quiz?

Der gute alte Pinot Noir - steht im Mittelpunkt des nächsten Weinclub-Abends.

Die bedeutende Edelrebe - auch Spätburgunder, Blauburgunder, Pinot Nero genannt - welche ursprünglich im Burgund Weltruf erlangte hat sich über die ganze Weinwelt vor allem in kühleren Lagen verbreitet. Nebst Frankreich finden wir bedeutende Pinot Noir Gebiete in Deutschland, der Schweiz, in Neuseeland, Österreich, im Norden der USA, Kanada.

In guten Lagen und Böden, den richtigen klimatischen Verhältnissen und einer guten Verarbeitung im Keller bringt der Pinot Noir absolut hervorragende Ergebnisse von grandioser Finesse, Eleganz, Langlebigkeit und schwindelerregenden Preisen.

Die Pinot Noir Weine von Romanée-Conti aus dem Burgund gehören zu den teuersten Weinen der Welt. Da kann man für eine Flasche locker mal ein paar Tausend Franken auslegen.

So weit wollen wir ja nicht gerade gehen.

Aber ein paar ganz tolle Pinot Noir werden wir am nächsten Weinclub-Abend "Pinot Noir du Monde" doch ausschenken, kennen lernen und geniessen.

So viel sei vorab schon verraten. Wir werden Pinot Noir aus mindestens sechs Ländern probieren. Der beste Pinot Nero Italiens ist dabei, ein Goldmedaillen-Gewinner aus Spanien und eine Reihe anderer toller Flaschen. Jüngere Jahrgänge und gereifter Pinot Noir.

Das wird spannend und wir werden doch wieder einmal das Weinratespiel machen. Wer findet die entsprechenden Herkunfts-Länder heraus?

Mitmachen und Genuss gewinnen!

Freitag, 31. Mai 2013 von 19.00 - 22.30 Uhr im Landgasthof Rösslipost.

Einfach anmelden bei Andreas Peter - Telefon 044 687 18 84 / 079 865 22 00

oder per Mail  info@bona-aestimare.ch

Nicht nur Mitglieder sondern auch Gäste sind natürlich herzlich willkommen!

Donnerstag, 2. Mai 2013

Der Aufstieg in die Berge hat sich gelohnt!

Da sind wir also in die höchsten Weinberge Europas hochgestiegen ... sozusagen. Und es hat sich gelohnt!

Den Schweizer Abend haben wir mit einem Weissen der St. Jodern Kellerei aus Visperterminen begonnen ... und dabei alle Neuland entdeckt. Die Traubensorte Resi oder auch Rèze genannt ist eine heute seltene Rebsorte. Davon werden im Wallis gerade mal mit 1.5 Hektaren bepflanzt und ein frischer "Gletschwein" mit guter Struktur und präsenter Säure daraus produziert.

Hei - da aber Hallo! Ebenfalls aus der St. Jodern Kellerei eine Dreier-Serie Heida. Der Heida auch Païen oder Savagnin Blanc genannt ist eine Spezialität, die es zu entdecken gilt. Wir degustieren den Heida Visperterminen 2012, den Heida Barrique 2011 und den Heida Veritas 2011. Der Heida Veritas gilt als einer der Besten, wenn nicht der Beste Heida der Schweiz, wie auch die Sonntags Zeitung zu berichten weiss. Da stimmen wir gerne bei.

Und Kathrin hat uns als Überraschung eine Platte mit Rohschinken und Melonen aufgetischt. Eine tolle Kombination mit den Weissweinen.

Bei den Rotweinen entdecken wir verschiedene Regionen, Traubensorten und Assemblagen. Die erste Zweier-Serie: Weingut Wolfer mit dem "Sequana" 2012 - eine dichte, gut gelungene Assemblage aus Regent, Garanoir, Léon Millet und Pinot Noir. Daneben die rote Assemblage Visperterminen der St. Jodern Kellerei aus Gamaret, Pinot Noir und Syrah. Ein ganz runder Fassausbau mit tollen Röstaromen und viel Frucht. Die zweite Zweier-Serie bringt unbekannte Preziosen: Der Diolly Noir 2009 der Rötiberg Kellerei ist eine Entdeckung wert. Ein dichter Prachtwein mit zwei Jahre Fassausbau. Ein weiterer Höhepunkt der Vully Premier 2009 von Vessaz Javet. Eine Rarität von rund 1500 Flaschen hergestellt aus 800 kg Gamaret, 600 kg Malbec und 400 kg Merlot Trauben. Ein grossartiges Konzentrat mit enormer Dichte und Würze - lang anhaltend.

Zu den Rotweinen die versprochenen Ybriger Gummel und die fantastisch gute Selektion von feinen Käsespezialitäten von Urs Reichen von Chäs & Co. Käsegenuss vom Feinsten!

Wir probieren diverse Englische Jams mit Feigen, Ingwer, Orange zum Käse. Unbedingt ausprobieren - auch zusammen mit Weiss- und Rotweinen. Ehrlich, eine Entdeckung und Sünde wert.

Dolce far niente und Dolce: Passender könnte es kaum sein. Kathrin hat einen leckeren Apfelkuchen gebacken. Eine tolle harmonische Kombination mit dem Süsswein aus Müller Thurgau 2010 des Weingut Wolfer aus Weinfelden.

Na ja, die Homepage der Rösslipost vermerkte eigentlich "Kurzferien" und "geschlossen". Das Schild am Eingang "Heute Weinclub Ybrig" hat uns dann doch in Kathrin's Restaurant geführt. Wir sagen der engagierten Gastromonin herzlich und genüsslich Dank!

Montag, 22. April 2013

Wie ... Gummel? Was ... Gummel?

Freunde guten Geschmacks und guten Weins - die Frage ist absolut berechtigt.

Was hat denn Gummel hier verloren im Weinclub?

Selbst Google ist da etwas ratlos. Zu Gummel findet man die Definition einer grossen, krummen Nase in der Ruhrpottsprache. Ebenso den Hermann Gummel, der "die granidose Erfindung des Gummel-Plots gemacht hat - eine Grafik aus der Elektronik, welche die elektrischen Ströme IC und IB eines Bipolartransistors gegen die Basis-Emitter-Spannung UBE in einer halblogarithmischen Darstellung aufträgt". Alles klar?!?!? Nix klar, nur Bahnhof.

Na ja, bei uns im schönen Ybrig nennt man die Kartoffel "Gummel" und alle Gerichte mit Kartoffeln irgendwie auch etwas mit Gummel. Wenn Du also in die Gegend kommst und Dein Gastgeber offeriert Dir Gummelistunggis bekommst Du einen guten hausgemachten, währschaften Kartoffelstock ... nix Stocki Flocki.

Die Geschichte zum Gummelabend ist eben so. Kathrin von der Rösslipost hat sich ja auch einige Freitage verdient bei all der guten Kocherei, die sie fast Tag und Nacht betreibt, jawohl. Also, da steht auf der Homepage der Rösslipost "Frühlingsferien vom 21. April bis 7. Mai 2013".

Doch - und am Freitag, 26. April 2013 findet doch der Abend des Weinclub Ybrig in der Rösslipost wie geplant statt.

Kathrin und ich haben ein paar Ideen besprochen, die eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen. Das Thema des Abends heisst Heimat. Der Gummel vom Ybrig ist ein Teil davon. Also, Kartoffel und Wein, doch nicht allein!

Da kommt noch ein tolles Käsebuffet vom Käsespezialisten Urs Reichen von Chäs & Co dazu.

Und wir wollen hoch hinaus!

Weil wir in den Alpen sind, widmen wir doch unsere Aufmerksamkeit einigen schönen Schweizer Weinen. So viel sei verraten: der Alpwein Heida aus dem höchsten Weinberg Europas wird mit dabei sein, einer der allerbesten der Schweiz. Und mit dabei ... für einmal wird unsere Gastgeberin nicht in der Küche stehen, sondern genüsslich am Weinabend teilhaben können.

Also, am Freitag 26. April 2013 treffen wir uns in der Rösslipost um 19 Uhr.

Das Programm des Weinclubs findest Du hier

Gäste sind wie immer willkommen - einfach anmelden und dabei sein am Genussabend.

Freitag, 29. März 2013

Ach ... wir träumen immer noch vom Süden

Unglaublich, heute, 29. März ... und draussen alles weiss. Grosse Schneeflocken fallen vom Himmel. Fast könnte man vergessen, dass wir letzten Freitag, 22. März im Weinclub Ybrig doch den Frühling eingeläutet haben.

Freunde guten Geschmacks: Ja es war eine schöne Weinreise in den Süden Frankreichs. Zwar hat die Winzerin Verena Wyss die Reise vom Languedoc Roussillon zu uns ins Ybrig gemacht. Den Süden hatten wir vor Ort im Glas.


Das Programm in Weiss: Domaine Verena Wyss - Viognier 2010 mit teilweisem Barrique Ausbau - grossartig. Der goldgelbe Viognier Cuvée Thérèse 2003 von Château St. Estève aus dem französichen Rhonetal eine Überraschung. Beide Viogniers tolle Begleiter der tollen Crème Brulée aus Entenleber mit Salatblume.

Das Programm in Rot: Verena Wyss hatte uns La Tonga 2005 und 2008 mitgebracht. Aus 60 % Cabernet Sauvignon und 40 % Petit Verdot tolle kräftige Weine als Essensbegleiter. Ebenfalls aus dem gleichen Keller der Belcanto 2006 und Belcanto 2008 - eine klassische Bordeaux Assemblage mit 60 % Cabernet Sauvignon, 30 % Merlot und 10 % Petit Verdot.

Und dann eine Rarität - der L'Art Brut. Verena Wyss hatte diesen Wein spezifisch auf Kundenwunsch gekeltert. Je 50 % Cabernet Sauvignon und Merlot im Barrique ausgebaut. Ein moderner Powerwein - Robert Parker hätte seine wahre Freude an dieser Fruchtbombe. Wir übrigens auch beim Genuss einer der 300 Flaschen dieser Rarität.

Der versprochene Ausflug nach Bandol fand in Form von Château de la Noblesse 2004 und Le Galantin 1995 aus der Magnum-Flasche statt. Zwei tolle Vertreter grossartiger Mourvèdre Weine.

Die Rotweine haben alle das Saftplätzli vom Ybriger Natura Beef mit Safran-Quarkspätzli und Gemüsegarnitur ganz schön ergänzt.

Zum Abschluss ein toller Dessertwein: 1980 Mas Amiel - grossartiger Süsswein aus dem südfranzösischen Weinbaugebiet Maury.

Die feine frühlingshafte und schön präsentierte Dessertkombination rundete das kulinarische Programm ab.

Kathrin und das Team von der Rösslipost haben im Saal wieder ein festliches Ambiente bereitet - und auf der Speisekarte und dem Teller Köstlicheiten präsentiert.

Wir danken herzlich für die Gastfreundschaft.

Montag, 4. März 2013

Ybrig ist auch in Südfrankreich

Na ja, nicht ganz ... und trotzdem, irgendwie schon. Also, mindestens am Freitag, 22. März 2013. Dann heisst das Thema des Weinclub Ybrig nämlich "Perlen aus Südfrankreich" und da werden wir köstlich-mediterran kulinarisch in der Rösslipost schwelgen.

Wir werden uns der grossartigen Weissweinsorte Viognier widmen mit Weinen aus dem Rhonetal und dem Languedoc Roussillon. Neue Viognier und eine rare Überraschung von Seltenheitswert.

Bei den Roten warten ein paar tolle Bordeaux Assemblagen aus dem Languedoc Roussillon von Verena Wyss auf uns.

Und ein Ausflug nach Bandol, eine der ältesten AOC Frankreichs, bringt uns die Traubensorte Mourvèdre näher. Wer die Gelegenheit hat, den köstlichen Rebensaft nach einer Reifezeit von sieben bis fünfzehn Jahren zu kosten, darf sich glücklich schätzen. Ich werde meinen Keller durchforsten und bin ziemlich sicher eine schöne, alte Magnumflasche zu finden. Und die teile ich mit Euch - versprochen.

Ja, und ein Gast aus Südfrankreich wird persönlich bei uns sein. Die Weinmacherin Verena Wyss aus dem Languedoc Roussillon beehrt uns an diesem Abend mit ein paar ihrer Weine und Geschichten. Und es ist erst noch einfach. Wir müssen nicht französisch parlieren. Nein, Verena Wyss ist eine waschechte Schweizerin, die auf ihrer Domaine Verena Wyss seit Jahren ganz tolle Weine macht. Mehr dazu im Detail demnächst.

Dieses Programm ist ein ein "Muss" für jeden Weinliebhaber.

Anmeldung für einen Platz an der Sonne einfach hier.


Also, der Ybrig ist vielleicht nicht ganz in Südfrankreich ... aber  Südfrankreich ist mindestens für einen Tag im Ybrig!

Samstag, 23. Februar 2013

Ueberraschung!

Auch der 22. Februar sollte wieder ein denkwürdiger Genuss-Anlass werden: der erste "Member's Bottles" Abend war angesagt. Und die Mitglieder haben doch gleich einen Start auf hohem Niveau vorgelegt.

Keine Vorgaben - ausser der unausgesprochenen Verpflichtung, nur Qualitätsweine einzubringen. Die Flaschen "blind" - in Silberpapier verpackt. So hatte keiner eine Ahnung, was denn genau ins Glas kommt.

Tja, das macht es spannend und natürlich auch etwas anspruchsvoll. Auf der anderen Seite ist der Lerneffekt umso grösser, wenn sich Auge, Nase und Gaumen nur auf den Inhalt im Glas und nicht die Etikette konzentrieren können. Und auch der eine oder andere "Aha-Effekt" ist vorprogrammiert.

Mit drei Weissen haben wir den Abend eingeläutet:

Malanser - Completer 2009 - Cottinelli

Eine schöne Bescherung! Diese uralte Traubensorte aus der Schweiz bringt einen schönen Schmelz ins Glas. Das Bouqet mit Quittennoten, würzig, leicht salzig und mineralisch. Wenig bekannt, aber eine Entdeckung wert. 17 / 20 BAP.

Mas Cal Demoura - L'Etincelle 2011 - IPG Pays d'Hérault

Frischer, kühler Wein, ausgeglichen und harmonisch. Die Birnen- und Gletscherzältli-Noten lassen möglicherweise einen Kerner aus Südtirol vermuten. Weit gefehlt: eine Assemblage aus Chenin, Viognier, Muscat, Grenache blanc, Roussanne aus dem Languedoc Roussillon überrascht mit seiner kühlen Frische. 16.5 / 20 BAP.

Mersoleil Silver - Chardonnay unoaked 2007 - Santa Lucia Highlands

Goldgelbe Farbe, florale und vor allem Honignoten. Die gereifte Chardonnay aus den USA ohne Holzausbau gefällt sehr. Mit seiner ganz leichten Restsüsse könnte er auch schön zu Käse genossen werden. 17 - 17.5 / 20 BAP.

Dazu aus Kathrin's Küche ein Blätterteigpastetchen mit Kalbsmilken und Rahmsause.

Eine Serie Rotweine mit Überraschungen:

Timmiser - Blauburgunder Barrique 2009 - Peter und Crispin Joos

Unverkennbar neues Holz, schöne Röstnoten. Das muss ein Schweizer Pinot mit neuem Barrique sein. Im Gaumen fehlt als Balance dann die Kraft und Frucht. Das Holz dominiert zu stark. 14.5 / 20 BAP.

Bodegas Borday - Sa Rota Crianza 2007 - Mallorca

Zwei mal derselbe Wein aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah. Ein interessanter direkter Flaschenvergleich. Die erste noch vom Fass. Der Wein noch nicht ganz fertig ausgebaut und jetzt mit mehreren Monaten Flaschenreife.

Fassmuster - an sich ein ansprechender Wein. Man merkt ein wenig, dass er in der Balance noch etwas ungestüm wirkt. 16.5 - 17 / 20 BAP.

Der fertig ausgebaute Wein hat an der grossen Weinausstellung in Sevilla die Silbermedaille gewonnen - und auch verdient. Viel Frucht und schön eingebundene Tannine. 17 - 17.5 / 20 BAP.

Cantine del Notario - La Firma 2008 - Aglianico del Vulture

Die verpackte Flasche ein Wuchtmonster. Ob der Wein darin auch ein solcher Brummer ist? Viel tolle Frucht - man vermutet Süditalien. Und es ist Süditalien. Dieser Aglianico bringt viel Stoff wirkt trotz hohen Graden überhaupt nicht alkoholisch. 17 - 17.5 / 20 BAP.



Bosco del Falco - Aglianico del Vulture 2005

Da ein grosszüger Gast aus Intuition noch eine Flasche Aglianico mit in Reserve hatte, gab es die Möglichkeit für einen Direktvergleich. Dieser Aglianico war der ältere, kühlere und hatte mehr Gerbstoff. Eine schöne vulkanische Mineralität. 17 - 17.5 / 20 BAP.

Caymus - Cabernet Sauvignon 2009 - Napa Valley

Das kann fast nur Cabernet aus Kalifornien sein. Dichte, beerige Frucht. Viel Wärme und hohe Grade. Mit Luft auch schöne, weiche Tannine und ganz tolle Barrique-Noten in Bouquet und Gaumen.  17 - 17.5 / 20 BAP.

Culdrée 2005 - Merlot del Ticino - Trapletti

An sich ein sehr guter Wein. Was ist mit der Flasche? Kein Zapfen aber man wird nicht richtig warm damit. Hat er einen Fehler - 14 / 20 BAP oder eben nicht bewertet.

Les Balisiers - Compte de Peney 1998 - Gérard Pilon und Jean-Daniel Schlaepfer - Genf

Ein toller "Bordeaux" aus Genf. Beim Öffnen reife Noten, weich mit viel Frucht. 17 - 17.5 / 20 BAP.

Château des Tours - Réserve 2008 - Côtes-du-Rhône

Unverkennbar Rhonetal - diese weiche, warme Würze. Ein tolles Bouquet, mit viel Frucht. Scheint mit seinem hellen Rot schon bedeutend älter als er ist. Die Assemblage aus 65 % Grenache, 20 % Syrah, 15 % Cinscault macht enorm viel Freude. 17.5 / 20 BAP.

Lieselehof - Maximilian VI - 2007 - Alto Adige

Der Maximilian aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Carmenère ist ein grossartiger Wein aus dem Südirol. Tolle Geschichte - einfach noch zu jung. Macht in fünf Jahren wahrscheinlich richtig Freude. 18 / 20 BAP.

Allen Einbringern dieser tollen Flaschen ein herzliches Dankeschön für das Teilen dieser Entdeckungen.

Zum Hauptgang ein glasierter Kalbshaxen mit Zitronensauce, ein cremiger Risotto und Spinat - deliziös.

Das Dessert mit frischen Orangenfilets und einem Caramelköpfli runden einen rundum gelungenen Abend ab. Dank an Kathrin von der Rösslipost und ihr Team.

Wir kommen gerne wieder - am Freitag, 22. März 2013 steht das nächste Highlight auf dem Programm.

Demnächst mehr hier zu lesen.

Samstag, 16. Februar 2013

Alea iacta est!

Wer kennt ihn nicht - den Ausspruch aus Asterix und Obelix: Der Würfel ist gefallen! In der Definition von Wikipedia auch mit "rien ne va plus" gleichgesetzt.

Der Wettbewerb ist also gestern um Mitternacht ausgelaufen - aus, fertig, Schluss, Punkt. Nichts geht mehr.

Mindestens in Bezug auf den Wettbewerb.

Ansonsten stehen weiteren, baldigen Taten und wiederholten, regelmässigen Genussabenden eigentlich nichts im Wege.

Zumal der Weinclub Ybrig schon am nächsten Freitag, 22. Februar 2013 wieder gemütlich und genüsslich tagt und tafelt.

Aber doch zuerst zum Wettbewerb.
 
Die Teilnehmer haben alle die richtigen Anworten eingesandt und das Schicksal damit in die Hand der Glücksfee gelegt. Diese hat heute morgen mit ziemlich verschlafenen Augen und somit ganz neutral und unbestechlich die Ziehung vorgenommen. Die glückliche Gewinnerin für eine Gratis-Teilnahme im Weinclub Ybrig im Februar oder März 2013 ist ....

Frau Karin Lips

Herzliche Gratulation und willkommen für einen gemütlichen Genussabend.

Teilnahme und richtige Antworten sollten generell belohnt werden - richtig, jawohl! Darum lade ich die anderen glücklichen Teilnehmer ein, als Gast einfach zum reduzierten Kostenbeitrag für Mitglieder am Genussabend im Februar 2013 teilzunehmen. Ist doch auch was - oder?

Einfach anmelden für den 22. Februar 2013 um 19 Uhr --> hier

Mehr zum Februar Genussabend im nächsten Eintrag.

Puschooo!

Da haben sich also die Mitglieder und Gäste des Weinclub Ybrig am letzten Freitag im Monat Januar 2013 getroffen, um sich dreissig Jahre Weingeschichte anzuschauen, zu schnuppern, schlürfen, degustieren und geniessen.

Château Poujeaux - Cru Bourgeois aus dem Moulis en Médoc mit einer Vertikaldegustation stand auf dem Programm. Doch der Reihe nach.

Zu Beginn hatten wir eine verdeckte Flasche Weisswein zum "Beschnuppern". Ein sehr reifer Weisswein mit dunklem Goldgelb. Im Bouquet durchaus ansprechend mit Noten von exotischen Früchten wie oft beim Sauvignon zu finden. Im Gaumen das Alter deutlich spürbar und das Raten in der Runde, wie alt denn dieser Weisswein sei: fünf, zehn, vielleicht fünfzehn Jahre? In der Tat handelte es sich um rechte gewöhnliche Flasche 1981er Bordeaux Sec mit hohem Sauvignon Anteil. Sagenhafte einundreissig - ja einundreissig! - Jahre alt. Das Ungewöhnliche an der alten Flasche jedoch war, uns aufzuzeigen, wie erstaunlich gute und lang haltbare Weine Bordeaux produziert werden.

Zum Apéro dann ein Glas Haut Bergey Blanc 2006. Ein frischer, knackiger Sauvignon-Semillon mit viel Gehalt. Frische Sauvignon Noten mit Stachelbeeren, weissen Johannisbeeren. Tolle Fülle mit sehr viel Eleganz.


Und dann die Parade: schön aufgereiht auf dem Degustationstisch die unverkennbaren Flaschen von Château Poujeaux mit den Jahrgängen 2005, 2000, 1999, 1995, 1990, 1986 und 1985. Unser Freund und Gast Adrian van Velsen hat die Degustationsnotizen  professionell aufgeschrieben. Da spare ich mir eine Repetition, spreche herzlich Dank aus und verweise mit Freuden und Genuss auf den Link mit den detaillierten Degustationsnotizen - hier lesen unter: vvwine

Kathrin und ihr Team von der Rösslipost haben uns wieder kulinarisch  verwöhnt - an diesem Themenabend mit "Tourain Bordelais" - einer Zwiebelsuppe mit Käsetoast, "Sûpreme de canard à l'orange" - Entenbrust an Orangensauce und zum Dessert "Tarte aux poires et au chocolat". Zum Birnen-Schokoladekuchen dann noch ein Gläschen Sauternes - 1993 Doisy-Védrines. Freunde, wir haben wahrlich schon schlechtere Tage erlebt.

Und jetzt noch der kleine Tipp für Liebhaber von gut gereiften Bordeaux: wer seine Hand auf eine Flasche Château Poujeaux 1986 legen kann sollte dies tun. Macht enorm viel Freude jetzt und in den nächsten Jahren - toll.

Mittwoch, 30. Januar 2013

Wer wagt gewinnt ... und was!


Herzlich willkommen Genussmenschen und Freunde von gutem Wein und feinem Essen ... und alle, die es noch werden wollen.

Wenn Du auf die Website des Weinclub Ybrig gekommen bist, schliesse ich daraus:

1. Du hast eine gesunde Neugier. Das ist schon mal gut.

2. Du beschäftigst Dich mit gutem Wein und gutem Essen. Das lässt hoffen!

3. Falls Du noch nicht soweit bist, lässt es trotzdem hoffen.

Denn, es führt ein guter Weg zu diesem Ziel - beginne bei Punkt Nummer 1 und 2 und gehe direkt zu Nummer 4.

4. Du bist interessiert an kulinarischem Genuss und guten Kontakten. Da wird es doch schon sehr interessant für Dich.
 
Und ... traratrara ... es gibt einen Preis zu gewinnen.

Zwar kein Nachtessen mit Thomas Gottschalk. Wäre ja schön. Oder lieber mit Michelle la Belle.

Nein, noch besser!

Eine gratis Teilnahme mit Nachtessen im Weinclub Ybrig wahlweise im Februar oder März 2013.

WETTEN DASS -

Du die Fragen beantworten kannst, wenn Du die Punkte 1,2 und 4 erfüllst und gratis an einem Abend des Weinclub Ybrig teilnehmen willst:

Wann wurde der Weinclub Ybrig gegründet? - Monat und Jahr?

Welche Weinregion war das Thema des Weinclub Ybrig am ersten Abend im Oktober 2012? - Weinregion?

Also, einfach mitmachen und Genuss gewinnen. Ich wette eine gratis Teilnahme an einem Weinabend - Top, die Wette gilt!

Antworten per Mail    hier

Einfach die beiden richtigen Antworten angeben und die Details, wie Du als glückliche/r GewinnerIn kontaktiert werden kannst.

Das Kleingedruckte: Antworten zum Wettbewerb werden bis am 15. Februar 2013 24:00 Uhr entgegen genommen. Bei mehreren richtigen Antworten wird unter Aufsicht der glückliche Gewinner oder die Gewinnerin gezogen. Ab dem 16. Februar 2013 kannst Du auf dieser Seite prüfen, ob Du der glückliche Genuss-Gewinner bist. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Good Luck - möge Dir das Glück und der Zugang zu kulinarischem Genuss gegönnt sein!

Mittwoch, 16. Januar 2013

Grosses Weinkino in Unteriberg

Château Poujeaux - Exceptionnel!

Da trifft sich also der Weinclub Ybrig am Freitag 25. Januar 2013 zur grossen Bordeaux Vertikaldegustation in der Rösslipost.

Der Spiritus Rector hat sich für die Weinreise an diesem Abend wieder etwas Gutes einfallen lassen - Château Poujeaux. Das ist ein besonderes Weingut und der Wein ist gut - sehr gut sogar - exceptionnel! Das Château hatte unter den "bürgerlichen" Schlössern einen besonderen Status. Die Klassifizierung sah bis vor kurzem bei den Cru Bourgeois für die besseren Güter noch kleine Adelstitel vor. Château Poujeaux trug früher den Titel: Cru Grand Bourgeois Exceptionnel.

Die Klassifizierung im Médoc ist seit 1855 - mit einer einzigen Ausnahme - unverändert. Gäbe es eine solche, Château Poujeaux aus der Apellation Moulis en Médoc würde ohne Zweifel in die Liga der Grand Cru Classé aufsteigen.

Die Geschichte ist interessant - schreibe ich hier aber nicht auf. Ein lieber Wikianer hat das bereits für uns getan - hier zu lesen.

Kurz und bündig. Ein schönes Schloss mit tollen Weinen. Die Besitzer haben 2008 gewechselt. Philippe Cuvelier hat mit seinem Sohn Matthieu das Schloss gekauft. Erst haben sie sich das 1er Grand Cru Classé Clos Fourtet im St. Emilion geschnappt und dann noch Poujeaux. Wer beide Güter kennt muss einfach zugeben: die Leute haben Geschmack, jawohl!

Die Rebberge sind in den besten Lagen der Apellation Moulis mit einem hohen Kiesanteil. Die Weinberge sind mit rund 50% Cabernet Sauvignon, 40% Merlot, 5% Petit Verdot und 5% Cabernet Franc bepflanzt. Das Alter der Reben ist gut 30 Jahre. Der Ausbau erfolgt während 12 Monaten in Barrique wobei rund die Hälfte neue Fässer sind.

Der Kellermeister Daniel Percion zeichnet auf Château Poujeaux seit 1982 bis heute für die Qualität verantwortlich. Und die Resultate können sich sehen lassen. Château Poujeaux bringt sehr langlebige Weine und gehört immer wieder zu den allerbesten Cru Bourgeois.

Wir werden sechs bis neun Jahrgänge von Château Poujeaux mit einer Weingeschichte von dreissig Jahren probieren! Da möchte ich unbedingt dabei sein. Ich habe einen Platz gebucht.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Eine Was ?!? .... eine Vertikale !?!

... was hat sich der Spiritus Rector da wieder Verrücktes ausgedacht?

Na ja, ganz so verrückt ist das an sich nicht. Einige wissen natürlich schon, was da gemeint ist. Wir sprechen von einer Vertikal Degustation.

Gemäss Definition von Wikipedia: eine besondere Form der Weinprobe. In einer solchen Probe werden ausschließlich oder ganz überwiegend Weine eines einzigen Weingutes probiert, jedoch in der Zeitachse vertikal nach unten. 

Back to the Future

Also, die meisten kennen den Kultfilm aus den Achtziger Jahren, in welchem Marty McFly mit der Zeitmaschine in die Vergangenheit reisen und damit auch die Zukunft einschätzen und sogar beinflussen konnte. Etwa so kann man sich ja eine Vertikal Degustation auch vorstellen. Da hast Du zum Beispiel den 2005er Jahrgang eines guten Weines im Glas. Jung, zu jung - und schade, den schon zu trinken! Nur ... wird er in zehn oder zwanzig Jahren denn auch noch gut, trinkbar oder sogar besser sein?

Also reisen wir in der Wein-Zeit-Maschine mit einer Vertikal Degustation über die Jahre zurück. Wir probieren denselben Wein zum Beispiel aus den Jahren 2000 - 1995 - 1990 - 1985. Das gibt uns dann einen tollen Einblick, wie der Wein nach zwanzig ja gar fünfundzwanzig Jahren schmecken wird.

Und damit können wir natürlich auch die Zukunft beeinflussen. Sollten wir zum Beispiel die Erfahrung machen, dass ein gewisser Wein nach zehn Jahren doch am Besten schmeckt, macht es wenig Sinn, diesen dreissig Jahre zu Seite zu legen - Jahrgangswein für Tochter, Sohn, Patenkind hin oder her. Die hätten dann auch keine Freude mehr an einem laschen, hellroten und geschmacklosen Rebensaft.

Aber, die Entdeckung zu machen, wie ein grossartiger Wein sich nach so langer Zeit sich toll entwickelt, wie herrlich ausgereift ein schöner und lang haltbarer Bordeaux riechen und schmecken kann - Freunde, das ist dann schon eine ganz tolle Erfahrung. Grosses Weinkino - unbedingt erleben.

So kann also eine Zeitreise über Jahrzehnte an einem Abend viel Spass machen. Willkommen in der Gegenwart - Vergangenheit und Zukunft.

Back to the Future - in der Rösslipost am 25. Januar 2013. Unbedingt einen der limitierten Plätze in der Wein-Zeit-Maschine hier reservieren.

Freitag, 28. Dezember 2012

Happy New Year - die besten Wünsche zum neuen Jahr

Allen Mitgliedern und Gästen des Weinclubs Ybrig und natürlich auch sonst allen Geniessern und Lesern wünsche ich einen genüsslichen Jahresabschluss und für das neue Jahr nur das Allerbeste:

Glück, Freude, Gesundheit und viele genussvolle Stunden!
 

Und was sind die guten Vorsätze für das neue Jahr?

Tue nichts, was Du bereust
An guten Dingen Dich erfreust!

Lass' Dir gut gehn, so soll's sein
Zum Essen gönn Dir guten Wein



Auf ein baldiges Wiedersehen im neuen Jahr.

Mit den besten Wünschen und genussvollen Grüssen

Andreas Peter

Sonntag, 16. Dezember 2012

Ein Blind Date? Eine Blinddegustation!

Vielleicht hast Du ja schon ein Blind Date gehabt - kennen wir doch mit Rose in der Hand oder Zeitung unter dem Arm und so. Eine Blinddegustation ist für Einige schon Neuland. Und Neuland haben wir im Weinclub Ybrig in der Tat an diesem denkwürdigen Abend viel betreten.

Am Freitag, 30. November haben sich Mitglieder und Gäste des Weinclub Ybrig zum zweiten Genussabend im Landgasthof Rösslipost eingefunden.

Kathrin und ihr Team haben den Saal für den Weinclub weihnächtlich dekoriert und eine schöne Speisekarte mit dem Schlemmermenü für die Gäste zusammen gestellt.

Und was hat sich der Spiritus Rector wohl für heute einfallen lassen?

Die Gäste konnten es nur erahnen. Alle Flaschen waren schön in Silberpapier verpackt, so dass sich der Verkoster ganz auf den Wein statt die Etikette konzentrieren konnte.



Nach der Begrüssung und als Apéro konnten die Mitglieder eine 3-er Serie Weissweine blind nebeneinander verkosten.

Das Thema für den Abend hiess "Spezielle, seltene und autochthone Rebsorten".

Die erste Serie brachte drei verschiedene Ribolla Gialla aus dem Friaul ins Glas. Eine schöne Serie fruchtiger, leichter Weine gut geeignet zum Apéro jedoch auch zu leichteren Vorspeisen.

Vor der Vorspeise dann die zweite Serie Weissweine. Drei mal verdeckt Friulano von drei verschiedenen Produzenten im Glas. Tolle Entdeckungen dieser wenig bekannten Rebsorten, die auch mit dem Salat mithalten mochten.
  • Vorspeise: Salat mit Ruccola, Orangen und Datteln
Eine erste Serie von drei speziellen Rotweinen verdeckt. Ein Refosco 2011 von Villa Vitas aus dem Friaul - fruchtig, schöner Alltagswein. Dann zwei Micro-Vinifikationen und absolute Raritäten aus dem Versuchsrebberg von Mannucci Droandi. Vom Colorino und Lacryma Valdarono gab es gerade einmal 99 Flaschen. Die Weine als Zugabe zu einem guten Chianti gedacht, präsentierten sich jung und kräftig und eine Erfahrung wert, wenn auch nicht zum Genuss als eigener Ausbau gedacht.

Die zweite Dreier-Serie zum Hauptgang noch einmal zwei Spezialitäten und eine Magnum von Mannucci Droandi. Der Foglia Tonda 2007 überrascht mit Kraft und Eleganz - nicht umsonst mit zwei Gläsern vom Gambero Rosso bedacht. Der Barsaglina etwas weicher, tief und schön in top Qualität. Das Essen begleitete eine Magnum Chianti Classico Riserva 2004 - wow, Powerwein und doch schön weich mit toller Reifung zum Hauptgang:
  • Kalbsrollbraten mit Rohschinken, Rosmarinkartoffeln, Zucchinigemüse
Eine kulinarische Entdeckung für Viele, das kleine Extra dazwischen:
  • Parmesan mit etwas Blütenhonig
Und weil ja schon fast Weihnachten ist, ein schöner Vinsanto del Chianti 2005 zum Dessert. Eine rare Spezialität mit einer tollen Balance von Süsse und einem leichten Säurespiel. Ganz toll zum Dessert passend:
  • Apfelcharlotte mit Basilikumglacé

Der Pugnitello 2007 als dritte reinsortige Überraschung von Mannucci Droandi mochte an der Spitze mithalten.


Tolles Genuss-Ambiente in der Rösslipost


Eine spannende Entdeckungsreise durch unbekannte und rare Traubensorten hat uns allen einen spannenden Abend bereitet.


Gründung - Weinclub goes Piemont


Die Idee für guten Genuss im Ybrig war geboren, Konzepte, Daten und Einladungen erstellt.

Und schon für den ersten Abend kamen einige Anmeldungen zusammen - recht so! Die Statuten waren schnell verlesen - "Dem Genuss verpflichtet".

Am Freitag, 26. Oktober 2012 trafen sich die Mitglieder und Gäste zum ersten Vereinsabend im Landgasthof Rösslipost. Eine fröhliche Runde von Geniessern wurde von der Kathrin's Küche verwöhnt mit einem tollen Drei-Gang-Menue:
  • Steinpilz-Tortellini
  • Wild-Geschnetzeltes, Röstiküchlein und Herbstgemüse
  • Marronimousse mit Rotweinbirne
Zur Vorspeise überraschte der Pinot Bianco "Vom Stein" 2011 von Castelfeder aus dem Südtirol mit seinem Auftritt im ganz grossen Burgunderglas. Toll, was ein guter Weisswein in grossen Gläsern bieten kann.

Der Rest des Abends war dem Piemont und einem tollen Produzenten gewidment, der Azienda Agricola Grasso Fratelli aus Treiso. Die Mitglieder des Weinclub genossen eine Blinddegustation:

Nebbiolo Langhe DOC 2009

Toller Einstieg und eindrückliche Vorstellung, was auch ein einfacher Nebbiolo bringen kann.

Barbera d'Alba DOC 2004

Der Barbera zeigt sich von seiner schönsten Seite nach acht Jahren Reifung. So macht ein guter Barbera Freude.

Barbaresco DOCG - Sori Valgrande 1999

Sehr reifer Barbaresco - war der Zapfen nicht ganz dicht? Reifes Rot mit ebenfalls sehr reifen Noten im Glas. Trotzdem ein schönes Barbaresco Erlebnis.

Barbaresco DOCG - Bricco Spessa 2001

Wow - ein grossartiges Erlebnis mit einem tollen Nebbiolo Wein in schöner Dichte und Reife.

Dolcetto d'Alba DOC 2011

Der kräftige und junge Dolcetto hält auch nach den Top Weinen und bringt auch mit der Rotweinbirne eine schöne Kombination.


Die Azienda Agricola Grasso Fratelli ist in der Schweiz noch nicht vertreten.
Ich habe das Weingut kürzlich besucht und war beeindruckt von der Qualität der Weine von der einfachen Qualität bis zu den Spitzenweinen. Das Weingut hat verschiedene alte Jahrgänge, die ich auf Wunsch importieren könnte. Bei Interesse einfach anfragen. Mail Andreas Peter


Vorgeschichte - Die Idee zum Weinclub Ybrig



Na ja. Da ziehe ich also in das wunderschöne Ybrig Gebiet im Frühling 2011.

Ein herrliche Landschaft - ganz toll.








Gutes Essen mit einem Glas Wein macht Freude. Steinpilze im Ybrig gefunden - leicht angedünstet in etwas Olivenöl und Butter mit einem Hauch Knoblauch und frisch gemahlenem Pfeffer.




Und da gibt in Unteriberg noch ein gutes Restaurant mit Gildenhaube und Gault Millau Punkten und einer sympathischen, engagierten und erst noch sehr guten Köchin. Kathrin Fässler kocht im Landgasthof Rösslipost vom Feinsten und zelebriert in "Kathrin's Restaurant" kulinarischen Genuss.

Aus einer ersten sympathischen Begegnung sind mittlerweile mehrere sehr schöne und gute gemeinsame Genuss-Veranstaltungen geworden.

Ich schätze eben gutes Essen und feine Weine. Gerne teile ich eine gute Flasche mit Weinfreunden, tausche Meinungen und Eindrücke dazu aus. Das gemeinsame Erlebnis erhöht die Freude und den Genuss.

Wie sagte schon der gute alte Dionysos - Gott des Weins, der Freude und der Trauben: Geniess mit Freunden guten Wein - besser als allein zu sein. Geschichtlich nicht ganz überliefert - hat aber was.

So entstand die Idee, feine Weine und gute Küche zu verbinden und den Weinclub Ybrig im Oktober 2012 zu gründen.

Der Weinclub Ybrig ist ein gemeinnütziger Verein - dem Genuss verpflichtet.