Sonntag, 28. August 2022

Weinland Schweiz - interessante Weine und Überraschungen

Im Weinclub im August erlebten wir eine spannende Blinddegustation. 7 Pinot Noir aus 7 Kantonen plus 1 + 1 … will heissen: ein Kanton war doppelt vertreten mit einem prominenten Gast und ein Pirat aus dem Ausland war in der Serie aufgereiht.

Die Degustation als Wettbewerb sollte einen Einblick in das Schweizer Weinschaffen geben - als Blinddegustation auch mit dem Aufnehmen von Eindrücken für Nase und Gaumen völlig unvoreingenommen von Name, Etikette, Preis, Renommee oder Region.

Genaue und richtige Antworten zu finden war natürlich anspruchsvoll und äusserst schwierig. Egal ob für erfahrene Fachleute oder Konsumenten. Das war von Vornherein klar. Damit auch, dass es bei diesem Wettbewerb in erster Linie um Neugier, Spass am Entdecken, sensorische Erlebnisse und Einschätzen von Qualität und persönlichem Geschmack ging.

Es war eine Freude, wie die Mitglieder und Gäste mit Engagement und an dieser Degustation aktiv mit machten.

Die Weinserie „Tour de Suisse“ präsentierte sich in folgender „Startformation“.

Wein 1 - BE               Weingut Mürset – Tinus Pinot Noir 2016
Ausbau während 5 Monaten im Stahltank. Fruchtige Noten mit Himbeeren, Erdbeeren und Kirsche. Dieser Basis-Pinot überraschte mit einer immer noch jugendlichen Frucht, zeigte sich sehr zugänglich, rund, angenehm, unkompliziert und trinkfreudig. Und damit polarisierte er auch. Der preisgünstigste Wein des Abends erzielte in der Beliebtheitsumfrage viele hohe Noten aber auch viele Punkte am Ende der Auswahl.

Wein 2 - AG               Weingut Wetzel – Pinot Noir Spätburgunder Reserve 2018
Für die Réserve werden nur die allerbesten Trauben ausgewählt. Die Maischegärung wird in 600 l Traubenstanden gemacht. Die Maische wird regelmässig von Hand gestossen und gerührt. Der Wein wird anschliessend während zwölf Monaten im Holz ausgebaut. Von dieser Réserve gibt es gerade einmal drei Barriques. Je eines mit neuem Holz, zweite und dritte Belegung. Das Schweizer Eichenholz für diese Barriques kommt regional aus dem nahen Limmattal. Eine beachtenswerte Rarität von gerade einmal 900 Flaschen. Der Wein bringt dichte Frucht ins Glas mit gut eingebundenem Holz und Röstaromen. Er ist noch sehr jung, etwas verschlossen mit viel Potenzial. Er braucht Luft, Karaffe, Reifung.

Wein 3 – GR              Weingut Roman Hermann – Pinot Noir Grand Maître 2017
Das aufstrebende Weingut Roman Hermann mit dem noch jungen und doch sehr erfahrenen Winzer ist beachtenswert. Die alten Reben sind über 40-jährig mit tiefen Erträgen. Die Gärung erfolgt im Holzbottich mit einem Anteil von 20% an Ganztrauben mit Stielen. Ausbau zu 50% in neuen französischen Barriques. Unfiltriert abgefüllt. 91 Falstaff Punkte. Der durchaus grosse Pinot Noir gefällt sehr. Ein warmes, einladendes Bouquet mit schöner Pinot Stilistik und wunderbaren Röstnoten eines gelungenen Barrique-Ausbaus. Rund und voll im Antrunk mit langem Abgang und vielen Jahren Potenzial.

Wein 4 – P2 - IT        Weingut Castelfeder – Pinot Noir Glen 2018
Auserlesene Blauburgunder Trauben in bester Reife von hohen Lagen in Glen bei Mazon im Südtirol. Zwei Drittel des Weins wird während 18 Monaten im Barrique ausgebaut. Die beiden Flaschen präsentieren sich alles andere als optimal. Das Bouquet erst reduktiv mit wenig einladenden Aromen. Die Vermutung von Bret liegt nahe. Mit Luft öffnet sich der Wein nach einiger Zeit und zeigt sich im Gaumen angenehm. Er mag jedoch nicht zu überzeugen und ist fernab seiner bekannten Form als ausgezeichneter italienischer Blauburgunder.

Wein 5 – P1 - GR      Weingut Gantenbein – Pinot Noir 2019
Das renommierte Bündner Weingut von Daniel und Martha Gantenbein gilt als Ikone im Schweizer Weinmarkt und wird zu stattlichen Preisen im In- und Ausland als grosser Name gehandelt. Wir haben den mit Abstand teuersten Wein der Auswahl als Pirat Nr. 1 gewählt. Der Pinot Noir ist aus Burgunder Klonen mit Ganztraubenpressung. Vergärung in offenen Holzbottichen. Ausbau 16 bis 18 Monate in neuen, französischen Barriques. Unfiltriert und ungeschönt abgefüllt. Der Gantenbein zeigt gerade nach dem Öffnen schöne Röstnoten vom Barrique-Ausbau. Elegant aber auch recht hell in der Farbe und durchaus leicht und schlank mit kurzem Abgang. In der Nachdegustation mit Luft verliert der Gantenbein deutlich und präsentiert sich mit erhöhtem Säuregehalt. Ist der Wein allenfalls noch zu jung, um seine Stärken zu offenbaren oder braucht er weitere Reifezeit? Aktuell bieten sich andere Pinots an, die deutlich mehr Freude bereiten.

Wein 6 – ZH               Baur Weine – Grand Cru de Pinot Noir 2019
Der Grand Cru von Baur Weine aus Rafz wird nur in den besten Jahren ausgebaut. Der Ertrag wird dabei konsequent reduziert. Dadurch entsteht ein dichter, vielschichtiger, aromaintensiver, dunkler und kräftiger Rotwein. Er wird während 21 Monaten im Barrique ausgebaut und 9 Monate in der Flasche gereift. Von Hand abgefüllt und eine Rarität von nur 900 Flaschen. Der Grand Cru gefällt mit einem offenen, vielschichtigen Bouquet. Er zeigt nebst den rotbeerigen Aromen auch würzige Noten von schwarzem Holunder. Im Vergleich wird dieser Wein von den Degustatoren durchaus als „modern“ und etwas untypisch bezeichnet. Und doch gefällt er mit seiner Frucht und dem gelungenen Holzausbau. Publikumsliebling des Abends.

Wein 7 – SH              Baumann Weingut - Pinot Noir «-R-» 2013
«-R-» steht für «Röti» - das sind die besten Reblagen des Weinguts. Maischekaltstandzeit 6 Tage.  5 Tage Maischegärung. 17 Monate Ausbau im Barrique  mit Anteil 40% neue Fässer. Da kommt ein dunkler Pinot Noir mit Purpur-Reflexen ins Glas. Auch in der Nase kräftig, voll mit viel dunklen Beeren. Mit einem eigenen Charakter auch eine Überraschung und kein Hauch von Alterung in diesem ältesten Teilnehmer der Degustation.

Wein 8 – NE              La Maison Carrée Auvernier - Pinot Noir 2016
Das Weinjuwel vom Neuenburgersee mit kalkhaltigen Böden arbeitet nach bio-dynamischen Kriterien. Die Weine erfreuen sich grosser Bekanntheit. Sie sind elegant und mineralisch mit feingewobenen Tanninen. Dieser Pinot Noir zeigt elegante Klasse. Er ist durchaus noch frisch, jugendlich mit etwas grünen Noten. Das Bouquet gefällt mit Vielschichtigkeit. Im Gaumen zeigt sich dieser Pinot Noir vollmundig, angenehm mit kühlen und breiten Pinot Aromen.

Wein 9 – VS               Cave Rodeline – Pinot Noir Réserve Plamont 2020
Pinot Noir Klone aus dem Burgund auf den Terrassen von Plamont in einer Höhe von 700 Metern. Reduzierter Ertrag von weniger als 400 Gramm pro m2. Ausbau im Barrique während 10 bis 12 Monaten. Ein fülliger Pinot Noir mit Charakter. Zeigt sich noch etwas jung und verschlossen. Dieser Rotwein braucht noch Zeit und Flaschenreife.

„Top of the Pops“

Die Degustatoren gaben zu den Weinen auch ihre Meinung ab. Welche drei Weine haben am besten geschmeckt? Und welche zwei am wenigsten gefallen haben? Die Hitparade der fünf beliebtesten Weine zeigt sich wie folgt nach Netto-Punkten … Top 3 – minus – Last 2: 

- Baur Weine – Grand Cru de Pinot Noir 2019 (18)
- La Maison Carrée Auvernier - Pinot Noir 2016 (13)
- Weingut Roman Hermann – Pinot Noir Grand Maître 2017 (10)

- Weingut Mürset – Tinus Pinot Noir 2016 (9)

- Weingut Wetzel – Pinot Noir Spätburgunder Reserve 2018 (8)

Ein Dankeschön geht an alle Mitglieder und Gäste, welche sich an diesem Wettbewerb mit Unterhaltung, Spass und Lernfaktor beteiligt haben. Die drei Gewinner Gold- Silber - Bronze: Werner, Doris und Guillaume –  mit Bravo und Gratulation.

Zum Nachtessen gab es je zwei Weiss- und Rotweine – natürlich auch aus der Schweiz.

Zum Apéro

Schweizer Weinmanufaktur – Räuschling 2021 – Zürich AOC

Der Räuschling wird am Zürichsee in Uerikon naturnah angebaut und im Stahltank ausgebaut. Ein wunderbar fruchtiger Weisswein mit vielschichtiger Aromatik. Die Farbe zeigt ein strahlendes mitttleres Gelb. In der Nase und im Gaumen zeigen sich florale Noten, Apfel, Steinfrucht, ein Hauch Banane. Der vollmundige Weisswein ist ausgewogen und rund mit einer stützenden Säure. Kann als Apéro-Wein genossen werden, passt mit der dichten Frucht auch gut zu Vorspeisen.

JET Wine by Jonas Ettlin – Räuschling Barrique 2019 – Zürich AOC

Aus ausgewählten besten Räuschling Trauben hat der erfahrene Önologe Jonas Ettlin einen im doppelten Sinne ausgezeichneten Weisswein gekeltert. Eine urbane Interpretation eines historischen Zürcher Weissweins: zitronig trifft auf Barrique-Noten. Das beschreibt den Wein sehr gut. Der Räuschling wurde während ein paar Monaten in französischen Barriques ausgebaut. Und ausgezeichnet wurde er an der Expovina Wine Trophy 2021 mit einer Silbermedaille. Im Glas bringt der Weisswein ein leuchtendes helles mittleres Gelb. In der Nase präsentiert sich eine Vielfalt von Aromen. Da finden sich Honigwaben, Zitrusfrucht, ein Hauch Kräuter, Röstnoten des Barrique. Im Gaumen ein mundfüllender Weisswein, voll und breit. Auch hier wieder Zitrusfrucht, etwas Ananas, mineralisch-erdige Noten. Langer Abgang. Dieser vollmundige Weisswein ist ein Essbegleiter. Im grossen Glas, etwas wärmer geniessen.

Rotweine

Schweizer Weinmanufaktur – Syrah 2016 – Zürich AOC

Die Syrah Reben wurden in Uerikon am Zürichsee angebaut. Der Rotwein durchaus im Stil mit einem Côte du Rhône vergleichbar. Das Jahr 2016 bot beste Voraussetzungen für einen gelungenen Syrah, der im Barrique ausgebaut wurde. Die Farbe im Glas mit einem dichten Purpurrot und Granatroten Reflexen, die eine erste Reife zeigen. Das Bouquet enorm würzig mit kräftigen schwarzpfeffrigen Noten, schwarze Beeren mit Heidelbeeren, ein Hauch Schokolade und Tabak. Im Gaumen wieder sehr würzig mit schwarzem Pfeffer, schwarzer Holunder und Beeren, grüne Pepperoni. Vollmundig mit langem Abgang. Immer noch jugendlich kräftig mit einer frischen Säurestruktur und weiterem Reifepotenzial.

Cave Rodeline – Syrah La Serine 2020 – Valais AOC

Vor über 40 Jahren war Yvon Roduit der erste Winzer, der im Wallis Cornalin und Syrah angebaut hat. Da steckt mittlerweile viel Erfahrung dahinter ... und ein ausgezeichneter Syrah. Der Rebberg mit den Syrah-Rebstöcken liegt auf 500 Meter über Meer. Die Reben sind mehr als 40 Jahre alt. Der Ertrag wird mit 4-5 dl pro m2 sehr tief gehalten. Die Trauben werden von Hand gelesen. Der Saft wird mit langer Standzeit auf der Maische und anschliessend im Stahltank vergoren. Der Ausbau erfolgt während 12 bis 18 Monaten in 800 l Amphoren und in 300 Liter Barriques. Die Farbe zeigt sich mit einem leuchtenden dichten Purpurrot. Das Bouquet präsentiert sich mit warmen Noten. Im Vordergrund reife schwarze Kirschen und Gewürznoten mit Pfeffer. Mit viel Luft kommen bei diesem jungen Wein weitere vielschichtige Aromen in die Nase mit Schokolade, Tabak, Brombeeren und einem Hauch Leder. Auch im Gaumen die Syrah-typischen Aromen mit schwarzem Pfeffer, enorm würzig, dicht gewoben mit feinkörnigen Tanninen. Die Würze wird mit vollmundiger Frucht balanciert. Es zeigen sich reife Brombeeren, schwarze Kirschen, wieder Schokolade, etwas Zimt. Langer Abgang. Ein sehr typischer Syrah am Anfang der Trinkreife. Er braucht Luft und hat viele Jahre Potenzial.

Ein besonderer Dank gilt unseren Mitgliedern Brigitte P. und Fredy. Sie haben die Lösungen des Wettbewerbs geprüft und ohne eigene Teilnahme die Sieger erkoren.

Und Fredy war zudem aktiv an der Gestaltung des Abends mit beteiligt und hat ein paar seiner privaten Kellerschätze und Trouvaillen eingebracht. Vielen Dank dafür.

Ebenso möchten wir uns ganz herzlich für Gastfreundschaft im Hotel Drei Könige Einsiedeln bedanken.

Ein grosses Dankeschön an Nadja Zehnder und das ganze Team für den freundlichen Empfang, das feine Menü und den aufmerksamen Service - professionell, versiert und herzlich wie immer - danke.

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Sonntag, 5. Juni 2022

Weinland Schweiz im August - mit Blinddegustation und Wettbewerb

Das Weinland Schweiz hat eine grosse Vielfalt zu bieten und der Weinbau in der Schweiz hat grosse Tradition.

Und ob gross oder klein: mittlerweile wird in jedem der 26 Schweizer Kantone Wein angebaut.

Die Mengen sind im Vergleich mit den grossen Anbaugebieten wie Frankreich, Italien und Spanien klein.

Aber es finden sich hier viele Weinperlen mit regionalen Unterschieden in Rebsorten, Böden und Klima.

Die meist angebauten Rebsorten sind Pinot Noir, Chasselas, Gamay und Merlot.

Natürlich werden auch internationale Sorten in kleineren Mengen angebaut und diverse autochthone Rebsorten wie zum Beispiel der Räuschling, Heida, Petite Arvine, Diolle und viele mehr.

Wir machen vorab eine Blinddegustation mit Wettbewerb. Es gibt verschiedene Weine aus diversen Kantonen im Vergleich.

Dabei kannst Du mit Spass und Freude mitraten und vielleicht sogar einen der Preise gewinnen. Freie Degustation zwischen 17.00 und 18.45 Uhr.

Um 19 Uhr geniessen wir ein feines Essen aus der Küche des Hotel Drei Könige. Dieses wird begleitet von einer Auswahl an ausgezeichneten Schweizer Weinspezialitäten - wunderbare Räuschling und grossartige Syrah.

Am   Freitag, 26. August 2022     sind wir zu Gast im    Hotel Drei Könige Einsiedeln

Degustation mit Wettbewerb      Paracelsus Saal      17.00 bis 18.45 Uhr         Ausgebucht

Nachtessen                                 Paracelsus Saal      19.00 bis 22.30 Uhr         Ausgebucht

Der Kostenbeitrag für Degustation und Nachtessen mit 3-Gang-Menu, Weine, Wasser und Kaffee ist für Mitglieder CHF 80 - für Gäste CHF 100.

Wir haben genügend Plätze - Gäste sind herzlich willkommen.

Der Kostenbeitrag nur für die Degustation ist für Mitglieder CHF 10 und für Gäste CHF 20.
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Mittwoch, 1. Juni 2022

Wunderbare Weine im Glas aus der Pfalz

Der Weinabend im Mai war dem eher unbekannten Nachbarland Deutschland und ausgezeichneten Qualitätsweinen aus der Pfalz gewidmet.

In der grossen Degustation vor dem Nachtessen gab es acht Weissweine und sieben Rotweine zu probieren.

Die beiden Weingüter Stefan Meyer und Jülg überzeugten mit einer hochstehenden Qualität und Sortenvielfalt. Das erstaunte auch wieder durchaus erfahrene Weinkenner.

Zum Apéro gab es dann feinen Sekt Blanc de Noirs im Stile eines trockenen Champagner.

Das feine Nachtessen begleiteten je zwei Weissweine und zwei Rotweine. 

Auch hier wieder erstaunlich gute Qualität mit finessenreicher Frucht, mineralischen Noten von den Kalkböden und bei den Rotweinen ein äusserst gelungener Ausbau im Barrique.

Eine wunderbare Auswahl von deutschen Weinen aus der Pfalz in der Degustation.

Den Weinanbend Pfalz durften wir im schönen Paracelsus Saal des Hotel Drei Könige Einsiedeln geniessen.

Wir möchten uns ganz herzlich für Gastfreundschaft bedanken.

Ein grosses Dankeschön natürlich auch für das feine Menü und den aufmerksamen Service - professionell, versiert, freundlich und herzlich wie immer - danke.

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Freitag, 6. Mai 2022

Top Weine aus der Pfalz - Überraschungen aus Deutschland auf höchstem Niveau

Bei Liebhabern beliebt. Im allgemeinen eher unbekannt - Wein aus Deutschland.

Unsere Weinreise im Mai führt nach Deutschland und wir probieren ausgezeichnete Weine und Trouvaillen aus der Pfalz.

In der Grenznähe zu Frankreich werden hier die weissen Rebsorten Chardonnay, Weissburgunder und Sauvignon Blanc angebaut.

Bei den Rotweinen ist die Burgundersorte Pinot Noir stark vertreten. Aber mittlerweile werden auch Cabernet Sauvignon, Merlot und sogar Syrah angebaut.

Die Weissweine zeichnen sich durch Frucht, Frische und Mineralität der Kalkböden aus. Auch die Rotweine gefallen mit frischer Frucht und samtiger Fülle.

Die Weinbauern keltern hier Ortsweine, Gutsweine und Lagenweine vom Feinsten. Die besten Weiss- und Rotweine werden gekonnt im Barrique ausgebaut.

Die Degustation vorab zeigt in einer breiten Auswahl eine Fülle des Weinkönnens der beiden Qualitäts-Weingüter Stefan Meyer und Weingut Jülg.

Das Weingut Jülg gehört zu den allerbesten Produzenten Deutschlands.

Und der junge, sympathische und talentierte Weinmacher Johannes Jülg wird in der Weinszene mittlerweile gar als Shooting Star gefeiert.

Wie schon in den Vorjahren hat er auch in der letzten Fallstaff Trophy mit seinen Weissburgunder, Sauvignon Blanc und Spätburgunder wieder Spitzenplätze belegt - Bravo!

Wir feiern mit und geniessen auch zum feinen Nachtessen aus der Küche des Hotel Drei Könige eine wunderbare Auswahl dieser tollen Weine.

Lass Dich überraschen und begeistern mit neuen Eindrücken und Erlebnissen, Raritäten und gereiften Jahrgängen.

Am   Freitag, 27. Mai 2022    sind wir zu Gast im    Hotel Drei Könige Einsiedeln

Freie Degustation      Paracelsus Saal        17.00 bis 18.45 Uhr         Ausgebucht

Nachtessen                Paracelsus Saal        19.00 bis 22.30 Uhr         Ausgebucht


Der Kostenbeitrag für Degustation und Nachtessen mit 3-Gang-Menu, Weine, Wasser und Kaffee ist für Mitglieder CHF 80 - für Gäste CHF 100.

Wir haben genügend Plätze - Gäste sind herzlich willkommen.

Der Kostenbeitrag nur für die Degustation ist für Mitglieder CHF 10 und für Gäste CHF 20.
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Sonntag, 1. Mai 2022

Ein interessanter Weinabend in der Küferei Suppiger

Für einmal machte der Weinclub eine richtige kleine Weinreise. Die gutgelaunten Mitglieder und ein Gast besuchten im April die Küferei Suppiger. Für alle durchaus Neuland, eine Fassmanufaktur zu erkunden.

Die Reise ging mit dem dem bequemen Reisebus von Drusberg Reisen von Unteriberg via Einsiedeln und Biberbrugg nach Küssnacht am Rigi.
 
Inhaber und Küfer Roland Suppiger empfing die interessierten Besucher herzlich. Die nächsten eineinhalb Stunden vergingen wie im Flug mit der Besichtigung des Betriebs und einer spannenden Einführung in die Kunst der Fassherstellung.

Dies ist eine der modernsten Küfereien Europas und die grösste von nur noch fünf in der Schweiz.

Das wertvolle und traditionelle Handwerk ist also durchaus vom Aussterben bedroht. Fässer werden nämlich auch heute noch wie vor Jahrhunderten mit genauer Handarbeit gefertigt.
 
Hierzu braucht es Präzision, Augenmass, handwerkliches Geschick und das Fachwissen, welches von Generation zu Generation übermittelt wird.
 
Die Fassherstellung beginnt mit dem Zuschneiden der Holzbretter in abgewinkelte Dauben, die sich dann zu einer Rundung zusammenfügen. Dann geht es ans Formen der Fässer mit Hilfe von Feuer und Wasser und schliesslich zur Einbindung mit den eisernen Reifen.

Roland Suppiger erklärte anschaulich und unterhaltsam den Prozess vom Aussuchen und Zuschnitt des Holzes, der jahrelangen Lagerung und anschliessenden Verarbeitung bis hin zur Toastung.
 
Wir lernten viel über Holzfässer. Spannend auch die verschiedenen Eichensorten. Die europäischen Eichen - ob Stiel- oder Traubeneiche - sind an sich überall ähnlich. Jedoch kommt es auf das Mikroklima an, wo die Eichen wachsen. Und ganz anders ist das Holz der amerikanischen Weiss-Eiche.

Nebst Eiche werden in der Küferei Suppiger auch Fässer aus anderen Holzarten gemacht. Aus Kastanie, Akazie, Esche, Kirsche, Lärche und vielen anderen Holzarten werden hier hochwertige Produkte hergestellt.

Einen grossen Einfluss auf den Geschmack der Weine mit Holzausbau hat dann aber auch die Lagerung des Holzes, die individuelle Verarbeitung und das sanfte Toasten der Fässer in verschiedenen Stärken.

Ein ganz interessanter Abend, der uns auch wieder einmal vor Augen führte, wie viel Arbeit hinter einem guten Glas Wein steckt. Dieser Ausflug hat uns zum Staunen gebracht und bleibt uns allen in lebhafter Erinnerung.
 
Herzlichen Dank Roland Suppiger für den lehrreichen, kurzweiligen und spannenden Einblick in den Betrieb und das Teilen des Wissens. Da haben auch erfahrene Weinkenner wieder viel Neues gelernt und neues Wissen erworben und bestehendes vertieft.

Ein herzliches Dankeschön auch für das Organisieren des ausgezeichneten Apéro Riche und die Gastfreundschaft in der Werkstatt.

Für einmal ein Weinanlass in einem ganz besonderen Ambiente.


Dazu natürlich eine Auswahl an Weinen - alle mit Ausbau im kleinen und / oder grossen Holzfass.
 

Rosé

Domaine Guizard – Rosé « Vertige » 2021 - Languedoc AOP – Frankreich  -  Bio en Conversion
Ganz neu ist dieser hochwertige Ausnahme Rosé. Der Rosé Vertige ist eine Assemblage aus der weissen Rebsorte Vermentino - auch Rolle genannt - und der roten Rebsorte Grenache. Der Wein wird während 6 Monaten im Barrique ausgebaut. Da kommt eine neue Dimension von Rosé ins Glas. Das Bouquet floral, Pfirsich, ein Hauch Walderdbeeren. Im Gaumen vollmundig, frisch mit Kräuternnoten und gut eingebundem Holz. Kleinproduktion von gerade einmal 2'000 Flaschen. 18-18.5/20 BAP - jetzt bis 2025.

Weissweine


Castelfeder – Sauvignon Blanc Riserva Burgum Novum 2015 – Alto Adige DOC – Italien
Reinsortiger Sauvignon Blanc. Vollreife und von Hand geerntete Reben von Kalkschotterböden. Gärung im Edelstank, Ausbau während 12 Monaten im Tonneau und weitere 12 Monate im Stahltank mit anschliessender Flaschenlagerung während 12 Monaten. Goldgelb mit Kirchenfenstern. Noten von exotischen Früchten, Brennnesseln und Holunderblüten. Vollmundig, würzig frisch mit schön integrierten Holzaromen. Langer Abgang. 18.5/20 BAP – jetzt bis 2023.

Fratelli Grasso - Langhe Chardonnay DOC „Settembrino“ 2015 – Piemonte – Italien
Dieser Chardonnay stammt von einer Einzellage. Er wird in den ganz guten Jahren gekonnt im Barrique ausgebaut. Ein strahlendes, helles Goldgelb. Ein opulentes Bouquet mit einem Strauss von Aromen. Ganz toller Ausbau im Barrique mit schönem Holz. Da sind Röstnoten, Kokosraspel, Vanille wie auch florale Chardonnay-Noten, Apfel, ein Hauch Mandel. Im Gaumen vollmundig, rund, harmonisch mit Noten des guten Barrique, florale Noten und eine elegante Frische mit stützender Säure und einem Hauch Zitrusaromen. Der ausgezeichnete Chardonnay darf ein paar Stunden Luft haben, allenfalls sogar eine Karaffe geniessen und durchaus etwas wärmer bei etwa 12° im grossen Burgunderglas serviert werden. Ganz toll gelungen mit Lagerpotenzial. Kleinproduktion von wenigen Tausend Flaschen. 18.5+/20 BAP - jetzt bis 2027.

Rotweine

Azienda Agricola Gulfi - Reseca Nerello Mascalese 2010 - Sicilia DOC
Selektive Lese der Nerello Mascalese Trauben von Hand. Der Ausbau erfolgt zwei Jahre in kleinen und grossen Holzfässern und mindestens zwei Jahre in der Flasche. Das Bouquet des Reseca IGT mit Leder, Zimt und Gewürznelke. Im Gaumen Nuancen von Erdbeeren und schwarzer Kirsche. Ein Rotwein harmonisch mit fein ausgebauten Tanninen und Terroiraromen der vulkanischen Böden in schöner Reife. 17.5-18/20 BAP – jetzt bis 2024.

Fattoria Santo Stefano -Chianti Classico Riserva DOCG „Drugo“ 2014 – Toscana – Italien
Die Riserva Chianti Classico DOCG der Fattoria Santo Stefano wird nur in den guten Jahren in Kleinproduktion gemacht. Die Assemblage ist 90% Sangiovese und je 5% Cabernet Sauvignon und Merlot. Die Trauben stammen aus der Einzellage Quercetto. Der Wein wird im 6000 Liter Holzfass vergoren und anschliessend in Holzfässern von 2500 Litern mit mittlerer Toastung ausgebaut. Eine ausgezeichnete Riserva. 18/20 BAP - jetzt bis 2024.

Ferrero - Brunello di Montalcino DOCG 2014 – Toscana – Italien

Das Weingut Ferrero wurde von Claudia Ferrero und ihrem Mann Pablo Härri gegründet. Pablo war viele Jahre Kellermeister bei Castello Banfi und dem Bio-Weingut Col d’Orcia. Die Rebberge werden naturnah bearbeitet. Und der Brunello von Ferrero ist von höchster Qualität. Die Weine finden seit Jahren immer wieder grosse Beachtung und erhalten höchste Bewertungen von Vinum, Wine Spectator, Vinous, James Suckling. Ausbau während 2 Jahren im grossen Holzfass und weitere 2 Jahre Flaschenreife. Ein ganz toller Brunello in wunderbarer Trinkreife. 18.5/20 BAP – jetzt bis 2025.

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Mittwoch, 13. April 2022

Besuch einer Küferei - alles Rund um die Fasswelt

Gute und langlebige Weiss- und Rotweine ohne einen gelungenen Ausbau im Holzfass - kaum vorzustellen.

Barriques - diekleinen Fässer. Tonneaux - die grossen Holzfässer. Vergärung und Ausbau im Holzfass geben dem Wein mehr Fülle und Struktur.

Die meisten Weinfässer werden aus Eiche hergestellt. Und da spielt die Herkunft des Holzes eine grosse Rolle. Die bekanntesten Eichen sind französische, amerikanische und slowenische. Es gibt eine Reihe weiterer Länder, die Eichenholz für die Fassproduktion liefern: Ungarn, Österreich, Deutschland oder eben auch der Schweiz.

Je nach Herkunft des Holzes und der Toastung entstehen verschiedene Stile und Geschmacksrichtungen des Weins. Wir wollen mehr darüber wissen.

Wir besuchen die Küferei Suppiger in Küssnacht am Rigi.

Deren Barriques werden aus edlem, gut gelagertem Schweizer Eichenholz in Burgunder- und Bordeaux-Form hergestellt.

Sie werden traditionell über dem Feuer zusammengezogen und über längere Zeit sanft getoastet. So entstehen aromatisch hochstehende Qualitätsfässer.

Auch andere Holzarten wie Kastanie, Akazie, Esche, Kirsche, Lärche und viele andere werden in dieser Küferei zu hochwertigen Produkten verarbeitet mit höchster Sorgfalt und jahrelanger Erfahrung.

Wir besichtigen die Küferei mit einer Führung und geniessen anschliessend das Nachtessen als Apéro Riche in der Küferei.

Und natürlich probieren und trinken wir genüsslich dazu eine schöne Auswahl an ausgezeichneten Barrique-Weinen - es wird spannend, interessant und wie immer sehr gut.

Freitag,  29. April 2022 - Fahrt mit dem Bus gemäss Fahrplan:

Abfahrt Unteriberg  -   Parkplatz Minster            16.30 Uhr

Abfahrt Einsiedeln  -   Bahnhofplatz - Remise    16.50 Uhr

Abfahrt Biberbrugg  -  Bahnhof                          17.05 Uhr

Fahrt nach Küssnacht und nach dem Anlass zurück in umgekehrter Reihenfolge - Rückkehr je nach Aussteigeort etwa 21.30 - 22.15 Uhr.

Der Kostenbeitrag für Busfahrt, Besichtigung, Apéro Riche und ausgezeichnete Weine ist für Mitglieder CHF 85 - für Gäste CHF 100.

Wir haben genügend Plätze zur Verfügung - Gäste sind herzlich willkommen  -  Ausgebucht

Den Beitrag kannst Du gerne auch schon vorab auf das Vereinskonto überweisen.

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PIWI - Reise in eine mögliche Wein-Zukunft

Der Weinabend im März führte uns auf die Reise in eine mögliche Wein-Zukunft.

Da die aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (auch neue Rebsorten genannt) gekelterten Weine noch vielen unbekannt sind, begab sich der Weinclub Ybrig wieder einmal auf Entdeckungstour.

An der vorgängigen Degustation tasteten wir uns langsam an die teilweise überraschende und manchmal fast südländisch anmutende Geschmackspalette heran.

Wer hätte das bei Weinen aus den Kantonen Aargau (Weingut FiBL), Thurgau (Roland & Karin Lenz), Wallis (Diroso & Barth) und Zürich (Baur Weine) vermutet!

Bei den Weissen fanden wir häufig Aromen, welche an Sauvignon Blanc erinnerten, bei den Roten dominierten eher die Aromen des Cabernet Sauvignon. Dies gab uns erste Hinweise auf häufige Kreuzungspartner bei PIWI Reben. Die degustierten Weine führen wir hier noch einmal auf.




Persönliche Lieblinge und Entdeckungen wurden, wie bei einem Weinclub nicht anders zu erwarten, angeregt diskutiert. So neugierig gemacht waren wir gut gerüstet fürs Nachtessen.

Als kleinen Appetitanreger perlte schon bald der Rosé Schaumwein Sec von Roland und Karin Lenz in unseren Gläsern. Dieser Wein wurde mit der traditionellen Flaschengärung (méthode champenoise) produziert. Die Traubensorte Muscat bleu ((Seyve-Villard x Müller Thurgau) x Seyve-Villard 20.347 wird meist für Roséweine verwendet und hat typischerweise eine intensive Nase, die nach Rosen duftet. Im Rosé Schaumwein Sec finden wir nur sehr dezente Rosennoten, dafür eine erfrischende Aromatik, die ihn zum idealen Apérobegleiter macht.

Zur Vorspeise, einer gelungenen Kombination aus Räucherforelle und Risotto, machten wir den Sprung zu zwei interessanten, aber auch gegensätzlichen Weissweinen. Auf der einen Seite der Bianca 2020 der Weinkellerei Diroso aus dem Wallis, auf der anderen der Cabernet blanc klassisch 2020 von Roland und Karin Lenz.

Der Bianca (Villard blanc x Bouvier) überzeugte mit seinem fruchtigen Auftakt, etwas Lavendel und Honig in der Nase, seinem vollmundigen Körper mit zarter Restsüsse und Aromen von Ananas und Zitrusfrüchten. Diesen Wein können wir uns auch gut zu asiatischen Speisen vorstellen.

Der Cabernet blanc (Cabernet Sauvignon x Resistenzpartner) war mit seinem floralen Auftakt, Noten nach Pfirsich, auch etwas exotischen Aromen, mundfüllendem Körper und einem langen Abgang eine Überraschung. Blind hätten wir diesen Wein nie dem Kanton Thurgau zugeordnet.

Zum Hauptgang, einem Gulasch mit Polenta, haben wir uns für drei Rotweine entschieden, welche bezüglich Aromatik in Richtung Cabernet Sauvignon und Merlot gehen:

Der Cabernet Jura Fass No. 111, 2021 von Roland und Karin Lenz zeigte eine intensive, fruchtige Nase, das pfeffrig-würzige eines Cabernet Sauvignon, mit etwas rosiger Frucht und einem recht anhaltenden Abgang. Der Cabernet Jura ist eine Kreuzung aus Cabernet Sauvignon und einem Resistenzpartner.

Der Chambourcin 2019 der Weinkellerei Diroso mutete mit seinen Zimt- und Cranberrynoten, etwas Ingwer, Dörrfrucht- und Röstaromen schon fast exotisch an. Der Chambourcin ist eine Kreuzung aus S.V. 12.417 x Chancellor und zeigt meist eine Aromatik, die mit Merlot vergleichbar ist.



Der Zero 2018 der Weinkellerei Diroso zeigte uns seine breite Palette an Fruchtaromen: Heidelbeeren, schwarze Kirschen aber auch etwas Thymian. Ein toller Wein, welcher aber unbedingt belüftet werden muss und uns so immer wieder neue Aromen entdecken lässt. Der Zero ist eine Assemblage aus verschiedenen Cal-Sorten, welche Züchtungen von Valentin Blattner sind und meist Cabernet Sauvignon als Ausgangsmaterial enthalten. Zero übrigens deshalb, weil keine Pflanzenschutzmittel verwendet wurden.

Am Ende des Abends waren wir uns einig: Die Reise hat uns die Tür zu vielen unbekannten Weinen geöffnet und es ist grossartig zu sehen, dass die Schweizer Weinwelt sehr aktiv in die Zukunft geht.

Es ist zu erwarten, dass diese Reise gerade mit dem gesteigerten Umweltbewusstsein der Konsumenten noch viel weiter gehen wird und wir in naher Zukunft mit weiteren schönen neuen Rebsorten rechnen können.

Ein ganz grosser Dank geht an unsere Mitglieder Jacqueline und Walter für die Gestaltung dieses interessanten Abends mit einem Ausblick in die ökologische Wein-Zukunft.

Wieder einmal durften wir die Gastfreundschaft im Hotel Drei Könige Einsiedeln geniessen. Der Abend im Ausklang mit einer feinen "Crème Brûlée".

Ein herzliches Dankeschön für das gute Menü und den aufmerksamen Service - professionell, versiert, freundlich und herzlich wie immer - danke.
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